Bohol, Philippinen

 

Wasserfälle auf Bohol

Es gibt mehrere Wasserfälle und Quellen auf Bohol, die einen Ausflug wert sind und außerdem zu einem erfrischenden Bad einladen. An dieser Stelle möchte ich die Inambakan Quelle und den Mag-Aso Wasserfall vorstellen. Beide liegen bei dem Ort Antequera, ca.20 km von Tagbilaran entfernt und eignen sich daher vorzüglich für eine Tour per gemietetem Moped.

Hinkommen:
Bei KM 10 von Tagbilaran aus auf der Straße in Richtung Loon, Calape und Tubigon geht es rechts ab. Dort steht auch ein großes gemaltes Schild "Antequera 8 Km", allerdings nicht in Fahrtrichtung, so das man es auch übersehen kann.

Kurz vor dem eigentlichen Ort geht es wiederum rechts ab zu der Inambakan Cave & Spring, ca. 1,2 Km auf einer unbefestigten Straße.

Wieder zurück zur Hauptstraße und dann in Antequera direkt hinter der Kirche rechts ab kommt man dann nach wiederum 1,2 Km zu dem Mag-Aso Wasserfall.

Bei der Inambakan Quelle stolpert ein kleiner, klarer Fluss über kleine Kaskaden in ein natürliches Becken, das man leider mit einer Betonplatform in der Mitte verunstaltet hat. Trotzdem kann man hier schön ein bißchen Schwimmen, mitten im Wald. An Wochentagen ist man hier fast ungestört, am Wochenende kommen sicherlich einige Filipinos aus der Umgebung zum Picknicken hierher.

An dem Mag-Aso Wasserfall bezahlt man erst mal 20 Peso Eintritt, bevor es über eine lange Treppe serpentinenmäßig hinunter in eine Schlucht geht.

Mag Aso Wasserfall auf Bohol

Den Wasserfall kann man da schon hören aber nicht sehen.Unten angekommen ergießt sich dann ein ca. 10 Meter hoher Wasserfall auf breiter Front in ein natürlich ausgewaschenes Becken aus Sandstein. Das Ganze ist überdacht von einem hohen Blätterdach von überhängenden Bäumen.

Nur in der Mitte ist ein Loch, durch das die Sonnenstrahlen bis auf's Wasser gelangen. Das Wasser ist mit ca 20° C angenehm kühl und lädt zu einem erfrischenden Bad ein. Man kann hier locker 1 bis 2 Stunden verweilen, bevor man sich auf den Heimweg macht.

Laut Aussagen eines Angestellten will man das Gelände in den kommenden Monaten (Sommer 2009) rundherum etwas aufpeppen, es bleibt zu hoffen, daß dabei nicht zuviel Beton verwendet wird.